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Aufruf: Hühte dich vor unseren Feinden, den Shadow Dragons, denn sie töten ohne Skrupel! Zieh mit uns in die Schlacht und erlebe die Legende des Großen Krieges! Ein neues Zeitalter beginnt und du wirst einer von uns werden! RPG: Tageszeit: später Abend Wetter: klarer Himmel(wolkenlos) Jahreszeit: Sommer Anführer: Moonlight, Fluitare Gäste auf dem "Schlachtfeld": momentan Niemand
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Moonlight-Tochter des Waldes

in Lebengeschichte eures Drachen 26.03.2010 18:50
von MoonlightAlpha-Soul of the Dawn | 1.096 Beiträge | 1071 Punkte

auch ich hab mal ´ne kleine geschichte zu meinem chara moonlight geschrieben^.-
ich würde mich sehr freuen wenn ihr sie lesen würdet und mir sagt wie ihr sie findet aber ihr müsst natürlich nicht falls sie euch zu lang ist oder ihr nich so gerne lest^^
falls doch, dann viel spaß mit meiner geschichte:

Moonlight – Tochter des Waldes


Prolog
Vor vielen hundert Jahren, tief im Wald saßen zwei Drachen, ein schwarzes Männchen und ein himmelblaues Weibchen. Die beiden verliebten saßen vor einem blauen Ei, dass mit schwarzen Ornamenten durchzogen war, und warteten. Alles war still, nur die Blätter rauschten leise im Wind und grünes Licht fiel durch das dichte blätterdach. Schon war der große momentgekommen: mit einem leisen Geräusch platzt die Eierschale und zwei große schwarz-blaue Augen schauten die beiden an. Das kleine trat und schlug um sich, um das Ei ganz auseinander zu brechen. Nun konnte man den jungen Drachen vollständig erkennen. Seine schuppen hatten die Farbe eines wolkenlosen Nachthimmels. Seine zierlichen Flügel lagen in Falten an seinem Körper und die großen blauen Augen starrten neugierig in die Gesichter seiner Eltern. „ein Mädchen“ sagte die Drachendame. Mit liebevoller stimme wandte sie sich an die kleine „hallo meine kleine ich bin deine Mutter: Starshine und das“ sie wies mit der schnauze auf den schwarzen Drachen, der neben ihr saß „ist dein Vater: Silverclaw“. „ hallo meine kleine“ sagte dieser mit vor liebe weicher Stimme. „Wir werden dich Moonlight nennen, auf dass du uns auch in der dunkelsten Nacht licht spenden magst.“ Starshine und drückte ihre Tochter nun liebevoll an sich. Dann ging sie zu ihrem Gefährten und sagte „ unsere Tochter, kannst du dir das vorstellen?“ der schwarze sagte „ja unsere Tochter… sie ist wunderschön, genau wie ihre Mutter.“ Zärtlich drückten die beiden ihre Körper aneinander.
Nach einer Weile nahm die blaue ihre Tochter auf den Rücken und ging mit ihrem Geliebten in ihre höhle. Es war das Gesetz der Walddrache, dass die jungen im freien geboren wurden und so musste die kleine gruppe ein Stück Weg zurücklegen, um zu der Höhle zu gelangen, in der sie wohnten. Es war ein liebevoll mit blättern und Farnen dekorierter, fast runder Raum, der mit moos ausgelegt war. Leise bettete Starshine ihre Tochter auf das moos. Diese gähnte laut und schlief dann, nach der anstrengenden Geburt und der kleinen reise, sofort in einen tiefen Schlaf.

Kapitel 1: erfüllte Kindheit
1 Jahr später
Moonlight war sehr aufgeregt. Heute würden ihre Eltern das erste Mal mit ihr zum Flugtraining gehen! Das Drachenmädchen war schon vor Sonneneinbruch wach gewesen und wartete nun ungeduldig, dass ihre Mutter und ihr Vater aufwachen würden, um mit ihr das erste Flugtraining zu absolvieren.
Endlich war es so weit, die ersten sonnenstrahlen fielen in die Höhle, in deren Nähe sie vor einem Jahr geboren wurde, und tauchten den sonst eher grünen Raum in ein tiefes rotorange. Laut rief das kleine Energiebündel „Mama Papa, auuuuuuufstehn!!!! Es ist morgen!“ Silverclaw hob müde eins seiner Augenlieder an und blickte seiner aufgeregten Tochter direkt ins Gesicht. Langsam stand er auf und stieß seine Gefährtin an. „aufwachen Starshine, deine Tochter möchte das fliegen lernen“ auch diese erhob sich langsam.
Als ihre Tochter erwartungsvoll mit den Flügeln zu schlagen begann waren beide Elternteil hell wach. „na dann, lass uns losfliegen“ Moonlight stieg auf den Rücken ihrer Mutter, wie sie es immer tat wenn lange Strecken zurückgelegt werden mussten. Die drei flogen zu einem Felsplateau, das Moonlight noch nie zuvor gesehen hatte. Dort mitten auf dem grauen stein landete ihre Mutter und direkt daneben auch ihr Vater. „ab jetzt werden wir jeden Tag hier oben trainieren. Moonlight sah sich um. Weit und breit, war nur eine glatte ebene aus Stein und rings herum nur steil abfallende Wände. Die kleine blau konnte von hier den ganzen Wald sehen. Als die Jungdrachin sich wieder gesetzt hatte sagte ihre Mutter „ so, als erstes schlägst du bitte kräftig mit den Flügeln.“ Dies tat Moonlight. Die ersten Schläge waren noch zart und vorsichtig, doch dann wurden die Schläge kräftig und selbstbewusst. Eine ganze Weile schlug die kleine tapfer mit den schwingen, dann sank sie erschöpft zusammen und sagte „puh, ich kann nicht mehr“.
Ihre Mutter lächelte sie warm an und sagte „das war schon sehr gut. Diese Übung kannst du jederzeit alleine machen. Sie ist sehr wichtig, denn das ist die Bewegung, die du beim fliegen machen wirst. Je mehr du trainierst desto ausdauernder wirst du mit deinen flügeln schlagen können und desto länger kannst du in der Luft bleiben während du fliegst.“

Die tage vergingen und Moonlight übte fleißig weiter. Das nächste was sie übte war der kräftige Absprung. Auch den beherrschte sie nach wenigen Tagen. Deshalb sagte ihr Vater am 5. Trainingstag zu ihr „so Moonlight, jetzt ist es so weit. Du wirst heute das erste Mal fliegen. Denke an das wenden deines Körpers, um die Richtung zu wechseln.“ Eifrig nickte Moonlight und sagte „ja mach ich Papa“ aufgeregt lächelte das Drachenmädchen. Sie trat direkt an den Rand des Plateaus auf dem sie jeden Tag trainiert hatte, flankiert von ihrem Vater und ihrer Mutter und sprang dann ab. Direkt hinter ihr her sprangen ihre Eltern, um sie im Ernstfall auf zu fangen, doch dies war nicht nötig. Moonlight war von Anfang an eine gute Fliegerin gewesen und glitt geschickt um Felsen und Bäume herum. Bei ihrem ersten Flügelschlag spürte sie das wunderbare Gefühl, des Windes in ihren Flügeln und das leichte Kribbeln im Bauch. Von diesem Moment an flog sie sooft sie Zeit hatte.

Das nächste Jahr verbrachte sie die meiste auf dem Plateau, wo ihre Mutter und ihr Vater sie die Lehren der Walddrachen, das Kämpfen und auch das feuerspeien beibrachten. Moonlight flamme hatte eine grüne Farbe, was sehr zu ihrem Charakter passte. Sie liebte den Wald und sog die Lehren, die ihr ihre Mutter beibrachte sprichwörtlich auf.

Der Wald ist unser Freund. Achte und ehre ihn, und seine Bewohner. Von der kleinsten Ameise bis zum stärksten Drachen. Wir alle sind Teil eines ganzen. Kein Lebewesen kann ohne die anderen überleben.

Liebe den Wald, denn du bist seine Tochter. Er bietet dir Schutz, Geborgenheit, Trost aber auch Heilung und Nahrung.

Entferne nie alle pflanzen von einem Ort, denn es würde sie umbringen und somit auch den Wald.

Beschütze den Wald vor allen, die ihm schaden wollen, denn er ist dein heim, und wenn er stirbt, hast du keine Heimat mehr.

Lausche den Blättern der Bäume, denn sie verraten dir die Vergangenheit und die gegenward. Sie sind sehr alt und du kannst Weisheit von ihnen lernen.


Nach diesen Regeln lebte Moonlight und wuchs über die Jahre zu einem stattlichen jungen Drachen heran. Sie lernte von ihren Eltern, von den Tieren und auch von den pflanzen. Ihre Eltern lehrten sie das kämpfen und die Bäume lehrten sie die Weisheit und Geduld, wie in der letzten Lehre des Waldes. Das letzte was sie lernte war das Verständnis der Natur. Ihr Talent half ihr dabei im Alter von ungefähr 3 Jahren hatte sie bemerkt, das die Bäume richtig mit ihr sprachen. Sie verrieten ihr was im Wald geschehen war und sie wusste als erstes wenn etwas Ungewöhnliches geschah. So erfuhr sie auch sofort als ihre kleine Schwester geboren wurde. Es war ein herrlicher Sommertag gewesen und Moonlight war gerade ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem fliegen nachgegangen, als die Bäume ihr die freudige Nachricht überbracht hatten. Schnell flog sie zu ihrer höhle, um dort auf die Eltern zu warten. Es war Gesetz, dass nur die Eltern bei der Geburt eines jungen dabei sein durften. So wartete sie geduldig auf die Heimkehr ihrer Familie. Als sie eintrafen war die blaue überwältigt. Noch nie in ihrem Leben hatte sie einen so kleinen Drachen gesehen. Natürlich wusste sie bereits, dass es ein Mädchen war, das hatten ihr die Bäume schon vor der Geburt der kleinen verraten, doch sie hatte nichts gesagt, denn ihre Eltern wussten nichts von ihrer Gabe. Freudig begrüßte sie den kleinen Trupp und sagte dann mit einem sanften Seitenblick auf ihre Schwester. „hallo mein kleine ich bin deine Schwester Moonlight.“ Sie musste breit lächeln. Schon jetzt hatte sie ihre kleine Schwester sehr lieb. „Sie heißt Nightfire.“ Sagte ihre Mutter stolz. „ein schöner Name“ sagte die dunkelblaue zu ihren Eltern.

Kapitel 2: Der Bote
Viele Jahre gingen ins Land und Moonlight lernte immer weiter vom Wald und von den Tieren. Sie gab alles, was sie wusste an ihre Schwester weiter und es entstand eine enge Bindung zwischen den beiden. Auch Nightfire wuchs schnell und war bald ausgewachsen. Viele Jahre verbrachte die kleine Familie so. Bis eines Tages ein Bote kam. Er war sehr auf geregt und konnte kaum sprechen, denn seine Worte überschlugen sich geradezu. Es war ein grüner männlicher Drache, den Moonlight nicht kannte. Tiefe angst stand in seinen Augen und er sagte: „ alle Drachen werden zusammengerufen sich zu treffen. Einige unserer Art haben sich gegen uns andere verbündet. Sie scheinen vom bösen besessen zu sein. Sie quälen die Tiere, zerstören die Natur und sie machtgierig. Selbst nennen sie sich die Schattendrachen. Wir müssen sie zur Vernunft bringen, doch es werden von Tag zu Tag mehr und sie drohen, uns an zu greifen, wenn wir uns ihnen nicht anschließen. Ihr müsst uns helfen. Wir trommeln alle zusammen und wollen sie zur Vernunft bringen oder notfalls eine starke Abwehr bieten. Werdet ihr helfen?“ natürlich werden wir das sagte die vier wie im Chor und ihre entschlossenen blicke sprachen Bände.
So wie Moonlight es gelernt hatte, hatte sie den Wald sehr gern und schwor, jeden persönlich um zu bringen, der ihrem Heiligtum etwas antun wollte.
Die fünf flogen also zu der großen Versammlung. Auf dem Weg erfuhr Moonlight, dass der grüne den Namen Haruto trug. Als sie die Versammlung erreicht hatten war die blauschwarze Überwältigt. noch nie in ihrem hatte sie so viele Drachen gesehen. Alles saßen auf einer gigantischen wiese, die trotzdem noch zu klein zu sein schien, denn alles saßen und standen dicht aneinander gedrängt. Da gab es große kleine, dicke, dünne, starke, zierliche, junge, alte, blaue, grüne, gelbe, braune, schwarze, weiße, rote, lila, türkisene, silberne, goldene und graue Drachen. Von weitem war es eine verwirrende fläche aus bunten, sich bewegenden punkten, doch als die gruppe näher kam sah Moonlight einzelne Drachen und erkannte in der Mitte einen großen weißen Drachen, dessen schuppen zu leuchten schienen. Von diesem Drachen hatte sie schon viel gehört. Das war der Älteste, Shin. Man munkelte, er sei über 900 Jahre alt. Einige Minuten, nachdem sie angekommen waren begann er zu sprechen: „ Ich bin sehr froh das ihr alle erschienen seid, um zu helfen. Der Grund, weshalb wir uns heute hier treffen besteht in einer großen Gefahr. Einige abtrünnige Drachen haben sich zusammengetan und begonnen die anderen Tiere zu unterdrücken und die Natur zu zerstören“, seine Stimme hallte laut und voll über die Menge hinweg. Alles war totenstill. Nur die Stimme des Redners drang an Moonlights Ohren und ein schauder lief über ihren rücken. „ sie nennen sich die Schattendrachen und gewinnen von Tag zu Tag mehr Anhänger. Nun stellen sie uns eine Forderung. Sie wollen in ihrer unendlichen Machtgier, dass wir uns ihnen anschließen. Sollten wir dies ablehnen drohen sie, uns zu vernichten.“ Stilles entsetzen breitete sich aus. Dann begann lautes murmeln und in dem ein oder anderen Gesicht erkannte man schrecken und angst aber auch Empörung und Wut.
Wieder setzte der Alte weiße Drache an und sagte „ das werden wir uns nicht bieten lassen. Wir werden die Tiere und die Natur um jeden Preis beschützen. Werdet ihr dabei helfen??“ fragte er mit Nachdruck und laute zustimmungsrufe wurden deutlich. Sätze wie „natürlich werden wir helfen!“ oder „denen werden wir Manieren beibringen!“ flogen durch die Luft, aber es gab auch Drachen die sich ruhig verhielten und ängstlich und verunsichert umsahen. Mit einer Geste seine Flügel brachte er die Menge zu schweigen. „ Dann ist es beschlossen. Wir werden die Forderung nicht annehmen, auch wenn dies krieg bedeutet! Ab nun sind wir die Lichtdrachen wir werden die Natur und die Tier vor den Schattendrachen beschützen“
Haruto, der Bote erhob sich in die Luft und sagte „ich werde den Schattendrachen unsere Botschaft überbringen.“ „so sei es, du wirst die Nachricht überbringen, aber sei vorsichtig“ sagte Shin.

Kapitel 3: Die erste große Schlacht
Sofort flog der grüne Bote los. Nun begann das große warten. Als der mutige Drache nach 3 Stunden noch immer nicht zurück war begann Moonlight sich sorgen zu machen. Sie war nicht im Wald und erfuhr so auch nicht was geschah, wie sie es sonst gewohnt war. Alle warteten geduldig auf die Rückkehr des jugendlichen Drachen, doch er kam nicht. Stattdessen schob sich plötzlich eine Wolke aus schwarze vor das Sichtfeld der Drachen. „was ist das?“ fragte Moonlight beunruhigt. Ich weis es nicht sagte Silverclaw. Jetzt spürte die dunkelblaue Drachendame kälte, und sie fühlte sich, als würde sie in einen schwarzen Abgrund ihre Bewusstseins gezogen. Wieder lief ihr ein schauer über den rucken, doch diese war schlimmer. Die junge Drachin begann plötzlich zu zittern, denn die Aura, die diese schwarze Wolke ausstrahlte war kaum zu ertragen. Sie war nicht die einzige, der es so ging. Wertvolle Sekunden verstrichen und keiner der Drachen konnte sich bewegen. Sie waren wie erstarrt vor Angst. Als die „schwarze Wolke“ näher kam erkannte Moonlight, dass sie aus vielen Drachen bestand, alle samt schwarz und von der schrecklichen Aura umgeben. „Schattendrachen“ hauchte sie, doch keiner beachtete die blaue. Sie war eine der ersten die sich wieder bewegen konnte. Nun schrie sie „Schattendrachen! Schattendrachen! Schnell macht euch kampfbereit!“ doch es war bereits zu spät. Die dunklen Drachen hatten die Versammlung erreicht. Mutig erhob sich Moonlight in die Luft, um die Situation überschauen zu können. Da sah sie ihre Mutter, die noch immer wie erstarrt da saß. Sie sah aus wie eine Statue, die jeden Moment zum Leben erwachen würde, doch das tat sie nicht. Regungslos saß sie da, als einer den dunklen Drachen auf sie zugerast kam. Er hatte bereits sein Maul zum tödlichen Angriff geöffnet, als Moonlight hart gegen ihn prallte „du wirst meiner Mutter nichts antun!“ knurrte sie zwischen gefletschten Zähnen. Dann grub sie ihre Krallen in die Flanke des fremden, dieser schrie vor Schmerz auf. Er versuchte sich gleichzeitig zu befreien und ihr ihre Kehle durch zu beißen, was ihm beides nicht gelang. Bei dem Kampf zerfetzte Moonlight dem schwarzen vollständig seine Flügel und als er nicht mehr fliegen konnte musste Moonlight sich von ihm lösen und er fiel in seinen Tod. Um sie herum herrschte nun ein wilder Kampf. Auch die letzten Drachen waren aus ihrer Schock starre aufgeschreckt und kämpften. Der nächste schwarze Drache, der sie vom Himmel holen wollte war leichter zu Überwältigen. Er hielt direkt auf sie zu, doch die blaue wich ihm geschickt aus und ließ eine große grüne flamme in seine Richtung züngeln. Der dunkle krümmte sich vor Schmerz und fiel wie ein Stein zu Boden. Nun hatte sie Gelegenheit ihre Gegner genauer zu betrachten. Sie waren schwarz wie die Nacht, doch es war kein normales schwarz, sonder ein schwarz, das alles licht zu verschlingen schien. Nein, schwarz war der falsche Ausdruck. Schwarz war eine Farbe, doch diese Drachen waren dunkel, diese Dunkelheit war mit keiner ihr bekannten Farbe zu beschreiben. Ihre schuppen glänzten nicht, wie die der anderen sondern waren stumpf, wie zerkratztes Eis. Aber das war nicht das, was sie beängstigte. Das, was ihr an diesen Drachen so angst machte war die dunkle Aura, die sie schon von weitem gespürt hatte. Sie legte sich wie ein schwarzer Schleier um die Schattendrachen und fraßen alle positiven Gefühle aus ihr heraus. Zurück blieb die pure Angst, doch das machte sie auch stark. Adrenalin schoss in ihren Körper und sie steuerte ihr nächstes Opfer an, doch als sie bei dem großen schwarzen angekommen war hörte sie einen spitzen schrei. Es war die Stimme ihres Vaters. Er kämpfte mit einem wahrhaften Koloss. Die blaue drehte ab. Auch ihre Mutter musste den schrei gehört haben und steuerte auf ihren Gefährte zu, doch es war zu spät. Der schwarze riss sein Maul weit auf und biss Silverclaw die Kehle durch. Der Drache erschlaffte sofort und dunkles Blut sickerte in Strömen auf den Boden und die Zeit schien still zu stehen, ein paar Sekunden, dann lief sie wieder normal. Moonlight streckte ihre klauen aus und als sie ungebremst in den Mörder hineinflog bohrten sich ihre Krallen gnadenlos durch seine schuppen in sein weiches Fleisch. Sie zog sie ungeachtet der Schmerzensschreie des dunklen heraus und schlug die in seinen baucht. Wieder ein lauter schrei und endlich bot sich ihr die Chance. Die Kehle des Mörders lag blank und die blaue rächte ihren Vater, in dem sie seinem Mörder ebenfalls die kehle durchtrennte. Inzwischen war ihre Mutter bei der Leiche ihres geliebten angekommen und dicke tränen rannen ihre Nüstern entlang „Silverclaw, ach Silverclaw“ seufzte sie „ verlass mich nicht. Ich liebe dich doch. Bitte“ damit brach ihre Stimme und die Trauer überkam sie vollständig.

Die Schlacht wütete noch eine Weile, doch Starshine und Moonlight saßen bei Silverclaw und trauerten. Nach einer Weile kam auch Nightfire dazu. Als sie ihren Vater entdeckt hatte war sie mehr zu Boden getaumelt als geflogen und hatte sofort begonnen laut zu schluchzen. Nach dem schrecklichen Kampf war das ehemals grüne gras fast vollständig mit purpurrotem Blut bedeckt, nur an einigen wenigen stellen hatte sich das Grün gegen das todbedeutende rot durchgesetzt. Die große Wiese war mit verletzten Drachen und Drachenleichen überdeckt und überall, wo ein toter Drache lag stiegen Rauchschwaden auf. Es waren die Seelen der Verstorbenen, die zu den drachenahnen in die Unendlichkeit gingen. Normalerweise waren die Schwaden weiß und leuchteten hell, doch die Seelen der Schattendrachen stiegen als schwarze Nebel auf. Sie hatten dieselbe Farbe, wie die Aura, die die dunklen Krieger umgab. Die Dunkelheit hatte also die Seelen der Drachen vergiftet. Moonlight fragte sich, ob auch sie in die Unendlichkeit aufgenommen werden würden. Die blaue hoffte es, denn die schwarzen taten ihr leid, sie hatten sich dem bösen nicht wiedersetzen können, waren aber im Grunde nicht schuld an ihrer Besessenheit. Vielleicht würden die Seelen in der Unendlichkeit gereinigt werden und sie durften in Frieden mit den anderen ahnen zusammen dort verweilen.

Kapitel 4: ein schreckliches Opfer
Einige Tage nach dem schrecklichen Kampf waren alle toten begraben. Viele waren umgekommen, oder schwer verletzt. Starshine zog sich immer mehr in ihre Trauer zurück. Moonlights einst so starke Mutter war zu einer alten schwachen Drachin geworden, die ihre Trauer nicht besiegen konnte.
Einige Wochen verstrichen und nichts geschah. Die Lichtdrachen hatten zeit sich zu erholen. Dann rief Shin erneut eine große Versammlung ein, doch diesmal erschienen nur zweidrittel der Drachen der ersten Versammlung. Der erfahrene weiße Drache sprach: „ Wir haben große Verluste erlitten, doch wenn wir nichts unternehmen werden sie uns alle töten. Wir müssen sie angreifen. Alle die kampfbereit sind finden sich bitte hier ein, alle anderen gehen zurück zu ihre lagern, schwor sie sich ausruhen werden, falls wir diesen Kampf verlieren wir ein weiterer folgen. Ihr habt 15 Minuten Zeit um euch einzufinden, dann fliegen wir los.“ Nun begann ein durcheinander. Drachen zogen sich zurück oder kamen näher. Auch Moonlight, Nightfire und Starshine hatten sich eingefunden, um zu kämpfen. Die blaue machte sich sorgen um ihre Mutter, sie war der Überzeugung, dass ihre Mutter in diesem Zustand nicht kämpfen konnte, doch die hellblaue drachenfrau ließ sich nicht dazu überreden hier zu bleiben. Wie vorausgesagt flog der Kampftrupp nach 15 Minuten los und die Krieger hatten in kurzer Zeit das Gebiet der Schattendrachen erreicht. Es war ein ödes Land ohne Pflanzen und Tiere. Etwas stimmte nicht, es schien kein leben zu geben. Das gesamte Gebiet war tot! Moonlight schauderte, als sie die Grenze überflogen. Die Lichtdrachen waren sich, den Überraschungseffekt auf ihrer Seite zu haben, doch da irrten sie sich. Die Schattendrachen warteten bereits auf den Trupp Lichtdrachen. Die Verteidiger rasten auf die Lichtdrachen zu und die Heere prallten aufeinander. Moonlight stürzte sich sofortauf einen großen, besonders dunkel wirkenden Drachen. Sie grub ihre Zähne in das Fleisch des Schattendrachen und er fiel tot zu Boden. Danach streifte sie ihre Mutter mit einem seitenblich und sah, dass auch sie mit einem der dunklen kämpfte, jedoch große Schwierigkeiten katte. Eine große wunde zog sich ihr über ihren Rumpf und schien stark zu bluten. Schnell reagierte Moonlight und raste zu ihrer Mutter. Eine grüne Flamme schoss aus ihrem Maul und traf das Genick des Schwarzen. Dieser schrie auf und ließ von Starshine ab. Erneut ließ die blaue Kriegerin eine Stichflamme los und verkohlte das Gesicht des dunklen Kriegers, welcher reglos zu Boden fiel.
Ihre Mutter musste landen und auch ihre Schwester hatte den Kampf bemerkt und steuerte auf die beiden zu. Moonlight landete sanft neben der hellblauen drachenfrau. „Mutter“ hauchte sie. „Moonlight, meine Tochter. Jetzt werde ich zu Silverclaw gehen. Pass gut auf Nightfire auf. Ich liebe dich und ich weis, dass du gut auf deine Schwester aufpassen wirst. Und Nightfire, meine kleine. Du musst deiner Schwester noch beibringen, das Spaß am Leben wichtig ist. Tust du das für mich?“ „ja“ hauchte Moonlights Schwester „ich verspreche es.“ „vergesst niemals, dass der Tod zum Leben gehört und achtet die Lehren des Waldes. Ich bin sehr stolz auf euch beiden und ich liebe euch.“ Damit brach ihre Stimme ab und ihre Augen starrten zu einem leeren Fleck, irgendwo in der Ferne. „jetzt ist sie bei Vater“ sagte Moonlight voll Trauer zu ihrer Schwester und ihre Augen füllten sich mit Tränen. Beide drückten ihre Körper aneinander und trauerten um ihre verstorbene Mutter, als plötzlich einer der schwarzen auf sie zukam und es so aussah als ob er Nightfire angreifen würde. Nun dachte die dunkelblaue nicht mehr nach. Noch bevor der dunkle Krieger sie erreicht hatte, hatte sie auch schon ihre Krallen in seine Brust geschlagen und er sank tot zusammen. Ihre Seele schmerzte wie eine große Wunde, dann kam die Wut und überdeckte alle anderen Gefühle. Der Schmerz war wie betäubt, zurück, blieb reine Wut, die Moonlight extreme Kräfte verlieh. Die blaue Kriegerin hob ab und wollte jeden Schattendrachen töten, der ihr in die Quere kam und das tat sie auch. Ihre Krallen und zähne bohrten sich in blinder Wut in weiches Fleisch, schabten über Schuppen und zerfetzten dünne flügelheute. Den Rest erledigte die grüne flamme, die regelmäßig aus ihrem Rachen kam. Die Schattendrachen hatten ihr nun ihre Mutter und ihren Vater genommen und sie schwor sich, jeden einzelnen zu töten. Mit diesem Gedanken, sie konnte nichts anderes mehr denken, bekämpfte sie eine Schattenkrieger nach dem anderen. Obwohl die dunklen die Armee der Lichtdrachen erwartet hatten brach ihre Verteidigung schnell ein und viele von ihnen starben an diesem Tag. Bis spät in die Nacht kämpften die Lichtdrachen verbissen, doch es schienen immer mehr dunkle Drachen zu werden, für jeden gefallenen schienen 2 neue zu kommen und gegen Mitternacht mussten sich die Lichtdrachen zurückziehen. Der Weg zurück zum Lager war lang und beschwerlich, denn die, die nicht verletzt waren trugen ihre verletzten Freunde und Familienmitglieder und die, die keinen anderen Drachen trugen, waren selbst fast zu schwer verletzt um zu fliegen. Trotzdem atmete der Trupp erleichtert auf, als sie die Grenze des Schattenlandes erreicht hatten und neues Leben schien in sie ein zu dringen. Sie brauchten die doppelte Zeit, als auf dem Weg zum schattenland und als sie zurück im Lager waren sanken sie erschöpft an der ersten Stelle, an der sie landeten zusammen und schliefen sofort. Einige von ihnen sollten nicht mehr lebend erwachen, doch die meisten hatten über sie Nacht kraft geschöpft und ihre wunden begannen bereits zu heilen.

Kapitel 5: Rückkehr in den Wald
Am nächsten Tag wurden erneut tote begraben und trauernde getröstet und Moonlights Seele fühlte sich wund an, als ob sie ihr jemand herausgerissen hatte, doch bald stumpfte der Schmerz ab und verschwand dann vollständig. So verbrachte die Kriegerin die nächste Woche damit bei den verletzten zu bleiben und diese zu pflegen. Sie sah keinen Sinn mehr in ihrem Leben und konnte nun das Gefühl verstehen, dass ihre Mutter empfunden haben musste als Silverclaw gestorben war. Das Einzige was sie zu dieser Zeit am Leben hielt war ihre Schwester, denn die blaue wandelte auf einem schmalen Grad zwischen Leben und Wahnsinn, doch sie war stark und ihre Schwester half ihr, die schrecklichen Ereignisse zu verarbeiten.
Die Schattendrachen starteten immer wieder kleine Angriffe, aber auch die Lichtdrachen versuchten immer wieder, die ihre Dunklen Vetter zu vernichten. Auf beiden Seiten starben weiterhin viele Drachen und die Schattendrachen waren immer weiter vorgedrungen. Nightfire und Moonlight hatten nach einiger Zeit beschlossen zurück in den Wald zu gehe, um ihn zu beschützen, zu recht. Kaum waren sie angekommen fielen auch schon ein Trupp der schwarzen Drachen in den Wald ein, doch einige andere Krieger, die sie auf der 1. Großen Versammlung und in der 1. Schlacht getroffen hatten waren mit ihnen gekommen, sodass sie die gruppe Schattendrachen schnell vertreiben konnten, doch es folgten bald weitere, und darauf wieder andere.

Eines Tages kam erneut ein Bote, diesmal war es ein lilafarbener Drache, den Moonlight um die 200 Jahre schätzte. Er verkündete „ Noch immer hält der Krieg gegen die Schattendrachen an, doch nun besteht neue Hoffnung. Die Tiere, die lange Zeit von den Dunklen Drachen unterdrückt worden waren haben ihnen jetzt entsagt und bieten uns ihre Hilfe an. Sie wissen alles über die Schattendrachen und können uns wertvolle Informationen bieten. Außerdem würden sie uns in einer Schlacht beistehen und mit uns Kämpfen. Der Shin, der Älteste bittet darum, den Wald als Schlachtfeld nutzen zu dürfen, denn hier können sich die anderen Tiere verstecken und aus dem Hinterhalt angreifen. Der Älteste bittet um Verständnis und zusage und wendet sich hiermt voller Hoffnung an Moonlight, die Hüterin des Waldes.
Die blaue musste lange schweigen. Wenn diese Schlacht hier stattfinden sollte würde, dann würde dies den Tod des Waldes bedeuten. Andererseits War das Leben der Tiere wichtiger und der Wald würde früher oder später sowieso zerstört werden, wenn die Schattendrachen nicht bezwungen würden. Die Kriegerin hatte keine Wahl. Sie musste, gegen alle Regeln, die sie je gelernt hatte, den Wald opfern, um den Rest der Welt zu retten. Außerdem hatte sie sich vor langer Zeit geschworen, alle Schattendrachen zu vernichten. Dieser Fakt gab ihr den letzten Ruck und sie beschloss, dass der Älteste recht hatte. Ihr innerer Kampf dauerte nicht länger als ein paar Sekunden und so sagte sie schon nach kurzem Zögern und mit einem gequälten Gesichtsausdruck: „ richte dem Ältesten aus, dass ich den Wald als Schlachtfeld zulassen werde. Ich werde alles mir mögliche tun, um den Sieg der Lichtdrachen zu sichern.“ Der Bote bedankte sich höflich und flog davon.

Kapitel 6: Die Entscheidungsschlacht im Wald
2 Tage später waren alle Krieger der Lichtrachen und alle Tiere im Wald eingetroffen. Als Moonlight den Ältesten unter den ankommenden Drachen ausmachte flog sie sofort zu Ihm. „Ich begrüße euch in unserem Wald.“ Respektvoll neigte sie den Kopf. „Ich freue mich sehr über deine Zustimmung Moonlight. Eure Tapferkeit und Selbstlosigkeit ehrt euch.“ Sagte der weiß leuchtende Drache. „ Wir leben in Vorsicht. Die Spitzel der Schattendrachen weilen unter uns und keiner traut dem anderen noch. Ich hoffe, dieser Krieg hat bald ein Ende. Die Dunklen Krieger sind uns bereits auf den Fersen. Heute Abend werden sie eintreffen und diese Schlacht wird über Sieg oder Niederlage, über die Rettung oder die Vernichtung der Welt Entscheiden.“ Moonlight nickte nachdenklich. Die alles entscheidende Schlacht würde also auf ihrem Heimatboden stattfinden. Erneut neigte die Kriegerin den Kopf und sagte „ Die Ahnen seien mit euch.“ Auch Shin senke den Kopf und wiederholte Moonlights Worte.
Die Spannung stieg von Sekunde zu Sekunde. Moonlights Nerven waren zum zerreißen gespannt und jeden Moment rechnete sie damit, dass die Schwarzen aus der Dunkelheit brechen würden. Gerade wollte die Blaue sich abwenden, als ihr die Bäume plötzlich die Ankunft dunkler, fremder Drachen prophezeiten und kurz darauf das Geräusch von hunderten Flügelschlägen erklang. „Die Schattendrachen“ flüsterte sie. Dann kam ihr das Bild der ersten Großen Schlacht in den Sinn und sie fühlte sich, wie in diese Zeit zurückversetzt, doch etwas war anders. Ihre Eltern fehlten, ihr geliebter Wald war in großer Gefahr und die Schattendrachen schienen noch dunkler als vor ca. 150 Jahren. Plötzlich bekam die Blaue Zweifel, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, doch es gab kein Zurück mehr. Die Schlacht musste heute und hier stattfinden.

Jetzt waren die Schwarzen heran und der Kampf begann. Zähne und Krallen schlugen sich erbarmungslos in weiches Fleisch und harte Schuppen. Als Moonlight den ersten Gegner zur Strecke gebracht hatte sah sie, wie ein anderer Schwarzer eine tief schwarze Flamme ausstieß, die die Schwärze seiner Seele wieder zu spiegeln schien, diese tötete erst einen der Lichtkrieger und entzündete dann einen Baum. Schnell breitete sich das Feuer in den trockenen holzigen Zweigen aus und eine Orgie der Todesschreie der Bäume begann für Moonlight. Sie spürte praktisch, wie das Feuer das Leben der Bäume verschlang. Die Blaue konnte es kaum aushalten und verkroch sich hinter einem großen Felsen, doch ein Schattenkrieger entdeckte sie, und sie musste kämpfen. Der Kampf lenkte sie von den stummen Todesschreien der Bäume ab, und sie mischte sich wieder ins Kampfgetümmel. Dort tötete sie ersten Schattendrachen, dann den zweiten den dritten, den vierten… bei Nummer 10 hörte sie auf zu zählen. Erst hatten diese schwarzen Ausgeburten der Hölle ihr ihren Vater genommen, dann ihre Mutter und jetzt starb auch noch der Wald. Der ganze alte Schmerz kämpfte sich hoch und straf sie wie ein Faustschlag. Kurz taumelte sie, das nutzte ihr Gegner aus, um ihr eine tiefe Wunde in der Flanke zu verpassen, doch nach wenigen Sekunden hatte sie den Schrecken der Erinnerung überwunden und alte und neue Wut mischten sich, und betäubten ihre Seele. 2 Tage dauerte die Schlacht und trotz ihrer Wunde war Moonlight eine mächtige Gegnerin und vernichtete viele der Schattenkrieger.

Am Mittag des 2. Tages entdeckten Moonlight Shin und einige andere starke Krieger Shouta, den Anführer der Schattendrachen. Drei weitere Tage Kämpften die Lichtdrachen allein gegen den Anführer, doch letztlich konnten sie ihn vernichten. Als wäre es Gestern erinnerte sich die blaue Kriegerin an den Tod des dunkelsten der schwarzen. Er sprach „Der Krieg ist noch nicht vorüber!“ und mit diesen Worten starb er, doch seine Worte hallten in Moonlights Gedanken nach. Die Art, wie er die Worte betont hatte und der Wahnsinn in seinem Blick ließen ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken laufen. Trotzdem, die Schlacht war vorüber, doch ihre Heimat, der Wald war zerstört. Überall lagen Überreste von verkohlten Baumstämmen, dazwischen blutverkrustete Drachenleichen, deren Seelen zu den Ahnen gingen und der ehemals so grüne Wald fand sich jetzt in einem Gemisch aus rotem Blut und schwarze, verkohlten Leichen und Pflanzen wieder. Überall bedeckte graue Asche den Boden, oder flog durch die Luft und reizten Moonlights Lungen, sodass sie häufig husten oder niesen musste. Erschöpft brach sie mitten auf dem Schlachtfeld, zwischen den Leichen und dem Gestank von Asche und Tod zusammen. Sie hatte einen schrecklichen Traum, indem sie die Schlacht noch einmal durchleben musste, erneut die stummen Todesschreie der Pflanzen und das laute Kampfgeschrei der Tiere und Drachen, erneut der innere Schmerz und all die Schlimmen Erlebnisse.
Ein zarter Stoß in ihre Flanke erlöste sie von dem schrecklichen Trum und ließ sie erschrocken hochfahren, als sie direkt in die klaren Augen ihrer Schwester sah. Nightfire sagte: „Wir haben den Krieg gewonnen, doch eigentlich haben wir alles verloren, was wir noch hatten. Unsere Heimat ist vollkommen zerstört, unsere Eltern Tod und ich kann mit all diesen scheußlichen Erinnerungen nie wieder hier leben. Wo sollen wir jetzt nur hin große Schwester?“ „Ich weis es nicht aber vergiss nie: wir haben uns. Mutter und Vater wären sehr stolz auf uns.“ Erwiderte die blaue sanft und mit Trauer in der Stimme. Ein trauriges Lächeln umspielte ihre Mundwinkel, doch sie wusste nun, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, auch wenn es momentan nicht so aussah. Eines Tages würde der Wald wieder in seiner vollen Pracht erblühen und all die schlimmen Erlebnisse werden vergessen sein, doch so tiefe Wunden heilen nur sehr langsam und so sagte Moonlight „Lass uns einfach nur fliegen. Irgendwann werden wir einen Ort finden, den wir dann unser neues zu Hause nennen können.“

Kapitel 7: das Leben nach dem Großen Krieg
Moonlight und Nightfire zogen lange durch die Lande, bis sie eines Tages Meiyo. Es war ein junger brauner Wasserdrache, der Einige Zeit mit den Schwestern umherzog. Moonlight spürte schon früh, dass die beiden jungen Drachen Nightfire und Meiyo etwas verband, doch sie sagte nichts. An manchen Tagen fühlte sie selbst sich sehrt einsam und war froh, dass sie ihre Schwester hatte uns nicht ganz alleine war. Mehrere Jahre flogen die drei Über die verschiedensten Teile der Welt und langsam bemerkten auch ihre Schwester und der braune ihre Gefühle zueinander und sie kamen sich immer näher. Einerseits freute die blaue sich sehr für ihre Schwester, andererseits fühlte sie sich nun immer häufiger einsam. Nightfire verbrachte nun immer mehr Zeit mit Meiyo und Moonlights kleine Schwester erzählte ihr bald darauf, dass sie sich in den Braunen verliebt hatte und er sich in sie. Die blaue Kriegerin hatte sich mit ihrer Schwester gefreut und gelacht. Eines Tages erreichten die drei die die alte Heimat des Wasserdrachen und er beschloss, sich dort nieder zulassen. Nightfires Liebe zu ihm war nun so stark, dass auch sie da blieb. Mit den Worten „ Meiyo, pass gut auf meine kleine Schwester auf. Und Nightfire; du hast immer ein zu Hause bei mir, vergiss das nie!“ verließ sie die beiden, mit einem Gefühl, das trauer und Freude zugleich war.
Wieder vergingen einige Monate, die voll Einsamkeit waren, bis Moonlight das Höhlensystem mit dem Wundeschönen Wald ringsherum und die kleine Lichtung mit dem kühlen See fand. Dieser Ort erinnerte sie an ihr altes zu Hause und sie ließ sich dort nieder. Als sie gerade ein paar tage dort gelebt hatte traf sie einen Jungdrachen namens Cynder…


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zuletzt bearbeitet 27.03.2010 15:04 | nach oben springen

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